Rettet uns die Seegurke?

Weltweit wird nach einem neuen Antibiotikum gesucht. Auf Expedition in Norwegen

Am 25. März 2009 betrat ein fiebriger Mann ein Spital in Indien. Der Mann, ein Japaner, war auf Geschäftsreise. In den vergangenen Tagen hatte er sich seltsam gefühlt. Vor seinem linken Auge verschwammen die Bilder, sein rechter Arm kribbelte, er stotterte. Während die Ärzte den Mann untersuchten, sackten Puls und Herzschlag ab, und er konnte kaum mehr atmen. Der Mann war mit einem Bakterium infiziert, das Escherichia coli heisst und im Grunde harmlos ist. Es lässt sich schnell beseitigen mit Antibiotika – Medikamenten, die Bakterien abtöten. Eine tägliche Pille während einer Woche reicht, um die Krankheit zu heilen. Aber diesmal war etwas anders. Der Geschäftsmann konnte nicht, wie erwartet, am dritten Tag der Kur weiterreisen. Das Bakterium hatte eine Art Schutzschild entwickelt, war unverwundbar geworden. Auch die stärksten Antibiotika wirkten nicht mehr. Danach tauchte das resistente Bakterium in Schweden auf, in England, den USA, auf allen Kontinenten.

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