Louis

Die Geschichte eines Schweizers: Als Hans Roth wurde er 1849 in einem Bergdorf geboren, als Louis de Montesanto – Weltreisender, Bestsellerautor und Hochstapler – stirbt er 1921 in London. 

Hugentobler.indd13-jährig floh er in die Welt: Mit einer Schauspielerin wohnte er in Paris, in London wurde er zum Butler, mit einem Gouverneur schiffte er sich nach Perth ein. Er verliebte sich bei den Aborigines, jagte Warane, heiratete in Sydney und zog mit einem Wanderzirkus durchs Land. Zurück in London dichtete er seinem erstaunlichen Leben noch so einiges hinzu. Dies ist die Geschichte eines wagemutigen Exzentrikers, der stets darauf bedacht war, frei und unabhängig zu bleiben in der großen weiten Welt.

„Louis oder der Ritt auf der Schildkröte“ erschien am 9. März 2018 bei dtv in München.

 

„Michael Hugentobler ist ein grosser, an der Reportage geschulter Geschichtenerzähler. Entlang der historischen Spuren erfindet er treu die Wahrheit neu. Seine Texte sind Leseabenteuer, abgefedert durch eleganten Humor. Wer Bruce Chatwin liebt, wird Michael Hugentobler verschlingen.“ Angelika Overath

 

Pressestimmen:

„Michael Hugentoblers Roman über einen Weltenbummler und Hochstapler im 19. Jahrhundert ist ein grenzenloses Lesevergnügen.“
André Weikard, Junge Welt 15.03.2018

„Ein schlichtweg imponierendes, das Leben feierndes Debüt.“
neumann März 2018

„Ein großartiges Stück Literatur.“
Jörg Berghoff, prberghoff.de 14.03.2018

„Fake News und sensationsgierige Medien: Das gab es schon im 19. Jahrhundert, zeigt Michael Hugentobler im raffinierten Romandebüt ›Louis oder der Ritt auf der Schildkröte‹.“
Anne-Sophie Scholl, SonntagsZeitung 25.03.2018

„Das Buch ist gleichermassen Parodie auf die Gesellschaft und die Medien wie ein klassischer Schelmenroman.“
Tagblatt der Stadt Zürich 18.04.2018

„Der einstige Globetrotter schrieb einen leichtfüssigen, historisch verbürgten Schelmenroman.“
Babina Cathomen, kultur-tipp.ch 26.04.2018

„Wahrheit oder Schwindelei? Michael Hugentobler legt hier einen Münchhausen-Roman vor, der keinen Zweifel aufkommen lässt, dass es ihn tatsächlich gegeben hat, diesen Louis.“
Heilbronner Stimme 21.04.2018

„Ein fulminanter Erstling, der mehr als nur nacherzählt. Der Roman sprüht vor Fabulierlust, zeichnet mit satten Farben und entlarvt eine Gesellschaft, die wie heute nach Sensationen giert.“
Gallus Frei-Tomic, Literaturblatt.ch 07.05.2018

„Die irrwitzige Geschichte des Schweizer Abenteurers Hans Roth als filmreifen, szenisch dichten und psychologisch mitreissenden Roman. Man will gar nicht kritisieren, sondern nur schwärmen: Denn wie der Autor diese Lebensgeschichte aus dem späten 19. Jahrhundert erzählt, vereint journalistische Präzision, dramaturgische Raffinesse und psychologische Analyse.“
Hansruedi Kugler, St. Galler Tagblatt 07.05.2018